Wir bieten

Gruppengröße und Gruppenzusammensetzung

Die Kindertagesstätte Zuckerborn bietet  Platz für insgesamt 168  Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Für die 168 Kinder gibt es 83 Plätze mit 7h Betreuung mit Unterbrechung, und 85 Plätze mit 9,5h Betreuung (mit Mittagsverpflegung).

 

Diese 9 Gruppen sind in zwei nebeneinander liegenden  Häusern untergebracht.  Die Gruppenzusammensetzung und Gruppengröße der einzelnen Gruppen sieht folgendermaßen aus:

Vier kleine altersgemischte Gruppen in denen  Kinder von 1 bis 6 Jahre aufgenommen werden. Diese Gruppen betreuen insgesamt 15 Kinder, hier liegt die Anzahl der Kinder die jünger als  3 Jahren sind (Krippekinder)  bei 5 bis 6 Kindern.

Fünf geöffnete Regelgruppen in den Kinder vom 2. Lebensjahr bis Eintritt in die Grundschule aufgenommen werden. Diese Gruppen betreuen insgesamt 25 Kinder, davon 5 Kinder im Alter ab 2 Jahren.

So stehen in Haus 1 der Kita 51 Plätze mit 9,5h für Kinder von 2 - 6 Jahren und zusätzlich 4 Plätze mit 9,5 Stunden für 1 - 2jährige zur Verfügung. Zusätzlich gibt es 38 Plätze à 7h mit Unterbrechung für die 2 - 6jährigen Kinder.

In Haus 2 stehen uns 26 Plätze mit 9,5 Stunden für 2 bis 6jährige Kinder und 4 Plätze mit 9,5h für 1 - 2jährige zur Verfügung. Weiter gibt es hier noch 45 Plätze à 7h mit Unterbrechung für die Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren.

Die Einrichtung verfügt über ein großzügiges Raumprogramm, welches der Aufnahme von Kindern verschiedener Altersgruppen gerecht wird. Dies bedeutet es gibt viele Nebenräume die, nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder, jederzeit umstrukturiert und somit flexibel genutzt werden können. Die kleinen altersgemischten Gruppen verfügen jeweils über zwei Nebenräumen, die in der Regel zum Schlafen, als Rückzugsmöglichkeit, oder als Ruhe- und Leseraum genutzt werden.

Alle Gruppenräume sind mit den großzügigen Außengeländen verbunden welches den Kindern viel Platz zum entdeckenden, kreativen Spiel bietet. Des Weiteren gibt es in den beiden Häusern  Waschräume, Wickelraume, Toiletten für Mädchen und Jungen, eine Kinderküche, Industrieküche, einen Werkraum, eine Mehrzweckhalle sowie einen  Besucher- und Elternbereich. Das Mittagessen wird täglich von drei Hauswirtschafterinnen frisch zubereitet. Im Duschschnitt nehmen ca. 100 Kinder an der Mittagsmahlzeit teil.

 

Auftrag der Kindertagesstätte

Nach § 22 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGBVIII) haben Kinder- tagesstätten den Auftrag, die Entwicklung des Kindes zu einer eigen- verantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern. Diese Aufgabe schließt neben der Betreuung von Kindern insbesondere auch deren Erziehung und Bildung ein. Kindertagesstätten haben einen eigenständigen Bildungsauftrag. (Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend (2004): Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für die Kindertagesstätten von Rheinland- Pfalz, Belz Verlag, S.17)

In § 1 des Kindertagesstättengesetzes werden die Ziele der Kindertagesbetreuung wie folgt beschrieben:

Ziele der Kindertagesbetreuung

(1) Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Unter Beachtung dieses Rechtes hat Kindertagesbetreuung das Ziel, die Erziehung der Kinder in der Familie zu unterstützen und zu ergänzen. Der Förderauftrag der Kindertagesbetreuung umfasst die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes. Die Kinder sind ihrem Entwicklungsstand entsprechend zu beteiligen. Kindertagesbetreuung erfolgt in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege.

(2) Kindertagesbetreuung soll allen Kindern gleiche Entwicklungs- und Bildungschancen bieten, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer ethnischen Herkunft, Nationalität, weltanschaulichen und religiösen Zugehörigkeit, einer Behinderung, der sozialen und ökonomischen Situation ihrer Familie und ihren individuellen Fähigkeiten. Sie soll soziale sowie behinderungsbedingte Benachteiligungen ausgleichen. In der Regel findet Kindertagesbetreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen gemeinsam statt.

(3) Kindertagesbetreuung soll Eltern dabei unterstützen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

(4) Die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe gewährleisten die Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich der Kindertagesbetreuung als Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen.

(vgl. Landesgesetz über die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (KiTaG) vom 3. September 2019)

 

Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland- Pfalz

Die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland Pfalz sind im August 2004 erstmalig an alle Kindertagesstätten und deren Träger versand worden. Ziel dieser Bildungsempfehlungen ist es, dass die Bildungsprozesse in Kindertagesstätten mehr Transparenz und Verbindlichkeit erlangen. Unter Beachtung des Prinzips der Trägerautonomie sind die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen eine Grundlage für die Träger und deren Einrichtungen. Sie sollen in der pädagogischen Konzeption der Kindertagesstätten berücksichtigt werden. Sie sollen ferner die inhaltliche, qualitative Weiterentwicklung der Arbeit von Kindertagesstätten unterstützen.

Des Weiteren dienen sie den  Eltern und allen Interessierten als Information.

(vgl. Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, Reinland Pfalz: (2004), Beltz-Verlag)

Seit 2011 gibt es eine Ergänzung zu den Bildungsempfehlungen in Reinland Pfalz. Diese gehen gezielt auf die pädagogische Arbeit mit den Krippekindern ein. Da immer mehr Krippeplätze im Land geschaffen werden sah es die Landesregierung als Notwendig an diese Ergänzung herauszugeben. Ziel dieser Ergänzung, ist es Erzieher und Erzieherinnen über die individuellen Bedürfnisse der Kinder unter drei Jahren  und über die entwicklungsspezifischen Besonderheiten dieser Altersgruppe  zu informieren.

Für Kinder unter drei Jahren spielt die Eingewöhnungsphase eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Bewältigung von Übergängen. (Vom Elternhaus in die Kindertagesstätte) Der Aufbau von Bindungen und eine Betreuungskontinuität, sowie eine beziehungsvolle Pflege und die Förderung von Autonomie und „Ich – Stärke“ spielen eine entscheidende Rolle für eine gelungene, positiven, Entwicklung der Krippekinder.

Langfristigwerden diese Empfehlungen in die ursprüngliche Fassung mit auf- genommen.

 

(vlg. Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Rheinland Pfalz: (2011) Cornelsenverlag)

 

Empfehlungen zur Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten in Reinland Pfalz

Die Empfehlungen zur Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung, stellen eine Ergänzung zu den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen dar. Deren Ziel ist es, die erreichte Qualität zu sichern und gleichzeitig die qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu unterstützen. Diese Qualitätsvereinbarungen finden in unserer täglichen Arbeit jederzeit Berücksichtigung. Wir nutzen die aufgezeigten Qualitätskriterien als Anhaltspunkt für die Reflexion unserer eigenen Arbeit, und als Hilfestellung und Weiterentwicklung der gesamten Organisation Kindertagesstätte.

(vlg. Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland Pfalz: (2010) S. 9 Cornelsen Verlag)

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