Wir bieten

Gruppengröße und Gruppenzusammensetzung

Die Kindertagesstätte Zuckerborn bietet  Platz für insgesamt 204 Kinder im Alter von wenigen Monaten bis Ende Grundschulzeit. Für die 204 Kinder gibt es 82 Teilzeitplätze, 85 Ganztagsplätze (über Mittag Betreuung), 16 Plätze für 2-jährige  in geöffneten  Regelgruppen, 22 Plätze für Krippekinder in kleinen altersgemischten Gruppen.

 

Diese 10 Gruppen sind in zwei nebeneinander liegenden  Häusern untergebracht.  Die Gruppenzusammensetzung und Gruppengröße der einzelnen Gruppen sieht folgendermaßen aus:

Vier kleine altersgemischte Gruppen in denen  Kinder ab 4. Monaten bis 6 Jahre aufgenommen werden. Diese Gruppen betreuen insgesamt 15 Kinder, hier liegt die Anzahl der Kinder die jünger als  3 Jahren sind (Krippekinder9  bei 5 bis 6 Kindern.

Zwei große altersgemischte Gruppen in denen Kinder von den 3 Lebensjahren bis Ende der Grundschulzeit aufgenommen werden. Diese Gruppen betreuen insgesamt 22 Kinder.

Vier geöffnete Regelgruppen in den Kinder vom 2 Lebensjahr bis Eintritt in die Grundschule aufgenommen werden. Diese Gruppen betreuen insgesamt 25 Kinder, davon 4 Kinder im Alter ab 2 Jahren.

Die Einrichtung verfügt über ein großzügiges Raumprogramm, welches der Aufnahme von Kindern anderen Altersgruppen gerecht wird. Dies bedeutet es gibt viele Nebenräume die nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder, jederzeit umstrukturiert und somit flexibel genutzt werden. Die kleinen altersgemischten Gruppen verfügen jeweils über zwei Nebenräumen, die in der Regel zum Schlafen, zum erledigen der Hausaufgaben, als Rückzugsmöglichkeit, als Ruhe-, Lese- und Freizeitraum genutzt werden.

Alle Gruppenräume sind mit den großzügigen Außengeländen verbunden welches den Kindern viel Platz zum entdeckenden, kreativen Spiel bietet. Des Weiteren gibt es in den beiden Häusern  Waschräume, Wickelraume, Toiletten für Mädchen und Jungen, eine Kinderküche, Industrieküche, Werkraum, Mehrzweckhalle,  Besucher- und Elternbereich. Das Mittagessen wird täglich von zwei Hauswirtschafterinnen frisch zubereitet. Im Duschschnitt nehmen ca. 100 Kinder an der Mittagsmahlzeit teil.

 

2. Auftrag der Kindertagesstätte

Nach § 22 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGBVIII) haben Kinder- tagesstätten den Auftrag, die Entwicklung des Kindes zu einer eigen- verantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern. Diese Aufgabe schließt neben der Betreuung von Kindern insbesondere auch deren Erziehung und Bildung ein. Kindertagesstätten haben einen eigenständigen Bildungsauftrag. (Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend (2004): Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für die Kindertagesstätten von Rheinland- Pfalz, Belz Verlag, S.17)

 

In § 2 des Kindertagesstättengesetzes wird der Auftrag der Kindertagesstätten  folgendermaßen  beschrieben:

 

„§ 2 Grundsätze der Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten

 

(1)  Kindertagesstätten sollen die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote sowie durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale Benachteiligungen möglichst ausgleichen. Hierzu ist die Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Entwicklungs- prozesse unter Beachtung der trägerspezifischen Konzeption und des Datenschutzes erforderlich. Diese sind zugleich Grundlage für Entwick- lungsgespräche mit den Eltern.

 

(2)  Die Tagesbetreuung von Kindern soll sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren. Kindertagesstätten sollen mit den Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten bei der Erziehung des Kindes zusammenarbeiten und mit ihnen erzieherische Probleme und Bedürfnisse des Kindes erörtern. Sie sollen auf die Inanspruchnahme notwendiger Hilfen auch in Fällen von Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellem Missbrauch von Kindern einwirken und dabei mit den Jugendämtern und sonstigen geeigneten Stellen vertrauensvoll zusammenarbeiten.

 

(3)  Kindertagesstätten haben auch die Aufgabe, bei der Früherkennung von Entwicklungsrückständen und Behinderungen mitzuwirken. Für die gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder soll eine ausreichende Anzahl geeigneter Plätze in Kindertagesstätten vorhanden sein; die Plätze sollen auch entsprechend den allgemein anerkannten regeln der Technik so weit wie möglich barrierefrei im Sinne des § 2 Abs. 3 des Landesgesetztes zur Gleichstellung behinderter Menschen gestaltet sein“.

 

(Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (2011): Kindertagesstättengesetz von  Reinland Pfalz, S.6)

 

 

Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in

Rheinland- Pfalz

 

Die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland Pfalz sind im August 2004 erstmalig an alle Kindertagesstätten und deren Träger versand worden. Ziel dieser Bildungsempfehlungen ist es, dass die Bildungsprozesse in Kindertagesstätten mehr Transparenz und Verbindlichkeit erlangen. Unter Beachtung des Prinzips der Trägerautonomie sind die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen eine Grundlage für die Träger und deren Einrichtungen. Sie sollen in der pädagogischen Konzeption der Kindertagesstätten berücksichtigt werden. Sie sollen ferner die inhaltliche, qualitative Weiterentwicklung der Arbeit von Kindertagesstätten unterstützen.

Des Weiteren dienen sie den  Eltern und allen Interessierten als Information.

 

(vgl. Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, Reinland Pfalz: (2004), Beltz-Verlag)

 

Seit 2011 gibt es eine Ergänzung zu den Bildungsempfehlungen in Reinland Pfalz. Diese gehen gezielt auf die pädagogische Arbeit mit den Krippekindern ein. Da immer mehr Krippeplätze im Land geschaffen werden sah es die Landesregierung als Notwendig an diese Ergänzung herauszugeben. Ziel dieser Ergänzung, ist es Erzieher und Erzieherinnen über die individuellen Bedürfnisse der Kinder unter drei Jahren  und über die entwicklungsspezifischen Besonderheiten dieser Altersgruppe  zu informieren.

Für Kinder unter drei Jahren spielt die Eingewöhnungsphase eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Bewältigung von Übergängen. (Vom Elternhaus in die Kindertagesstätte) Der Aufbau von Bindungen und eine Betreuungskontinuität, sowie eine beziehungsvolle Pflege und die Förderung von Autonomie und „Ich – Stärke“ spielen eine entscheidende Rolle für eine gelungene, positiven, Entwicklung der Krippekinder.

Langfristigwerden diese Empfehlungen in die ursprüngliche Fassung mit auf- genommen.

 

 (vlg. Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Rheinland Pfalz: (2011)

  Cornelsenverlag)

 

Empfehlungen zur Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung in

Kindertagesstätten in Reinland Pfalz

 

Die Empfehlungen zur Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung, stellen eine Ergänzung zu den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen dar. Deren Ziel ist es, die erreichte Qualität zu sichern und gleichzeitig die qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu unterstützen. Diese Qualitätsvereinbarungen finden in unserer täglichen Arbeit jederzeit Berücksichtigung. Wir nutzen die aufgezeigten Qualitätskriterien als Anhaltspunkt für die Reflexion unserer eigenen Arbeit, und als Hilfestellung und Weiterentwicklung der gesamten Organisation Kindertagesstätte.

 

(vlg. Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland Pfalz: (2010) S. 9 Cornelsen Verlag)

 Copyright ©2018 KiTa-Zuckerborn.
Alle Rechte vorbehalten.